Themenabend: Essen und Trinken am Lebensende
| Laurentius Hospiz
Zu einem Themenabend mit dem Titel „Essen und Trinken am Lebensende“ lädt das Laurentius Hospiz am Mittwoch, 15. April 2026, 18.00 Uhr, ein (Hauptstraße 32, 27777 Ganderkesee). Referent:innen sind Udo Baramsky, niedergelassener Hausarzt, der als Palliativmediziner die Gäste im Laurentius Hospiz betreut, Gisela Albers, Leitung des Hospizes, und Katharina Schiffhauer, Sozialdienst. Um Anmeldung unter oder 04222 947 02 10 wird gebeten.
„Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“, heißt es, doch gilt das für jede Lebenssituation? Nahrungsaufnahme ist nicht nur lebensnotwendig und gibt häufig eine Tagesstruktur vor. Sie trägt auch zur Lebensqualität bei und ist Teil von Kultur und Identität. Außerdem fördern gemeinsame Mahlzeiten das Miteinander und sind gerade an Feiertagen – wie jetzt an Ostern – häufig von großer Bedeutung. Aber was ist, wenn unheilbar erkrankte Menschen am Lebensende nicht mehr essen können oder wollen? Das Verweigern von Nahrung wird oft gleichgesetzt mit einem baldigen Tod. Zugehörige können das oft nur schwer akzeptieren und fühlen sich in so einer Situation hilflos. Die Erwartung, dass ein geliebter Mensch Essen und Trinken muss, kann eine große Belastung darstellen und immensen Druck für alle Beteiligten bedeuten. Cicely Saunders, Begründerin der modernen Hospizbewegung, sagte hierzu einst: „Der Mensch stirbt nicht, weil er aufhört zu essen und zu trinken – sondern er hört auf zu essen und zu trinken, weil er stirbt“.
Die Referent:innen möchten mit den Interessierten über dieses für viele unbekannte Thema sprechen, erklären, was sich bei sterbenden Menschen verändert, warum diese Situationen entstehen, Fragen beantworten und Tipps geben, wie eine pflegerische Unterstützung möglich ist.
